Gefördert von

Deutsche Kinder- und Jugendstiftung

Gesprächstermin die Zweite

June 14, 2018

Der nächste Termin. Diesmal mit Saad Kabani oder, wie er im Stück heißt, Ali.

 

 

 

Wie gefällt dir deine Rolle? Kannst du dich mit ihr identifizieren, vielleicht, weil du sie mitgestalten konntest?

 

Also ich finde Ali gut, weil ich sehe, dass er ein starker Junge ist. Manchmal ist er wie ich. Stark, hat keine Angst. Er hat auch schlechte Seiten. Denkt nicht nach und macht einfach wie er will. Ich mache das auch. Wenn jemand mir sagt, dass etwas schlecht ist, will ich es trotzdem und setze mich durch.

Micha hat schon viel entschieden. Ich konnte mitmachen und meine Meinung sagen.

Ali kommt z.B. aus dem Libanon, ich aus Syrien. Das haben wir extra so gemacht, um die Geschichte besser erzählen zu können. Ali kann sehr gut deutsch, weil er hier geboren ist. Die Libanesen sind schon länger in Deutschland. Menschen aus Syrien erst seit einigen Jahren.

 

 

Das Stück wird von euch geschrieben. Wie gut klappt die Improvisation?

 

Na, klar. Wir hatten anfangs viele Probleme. Wir mussten entscheiden, ob Ali reich war/ ob der Vater viel Geld hatte. Dann hat Micha gemeint, dass Lars-Roland bzw. sein Vater reich ist und Ali aus normalen Verhältnissen kommt. Sein Vater hat einen Döner Laden. Ali hat viele Freunde und in seinem Kiez kennt ihn jeder. Er verkauft auch Gras und verdient damit noch Geld dazu.

 

 

In eurem Teil des Stückes wird Berlin (Neukölln) als Konfliktpunkt beschrieben. Hast du das Gefühl, dass das die aktuelle Situation beschreibt?

 

Ja, auf jeden Fall. Ich habe viele Freunde die Probleme hatten. Ich hatte auch mit zwei Jungs Probleme, gleiche Geschichten wie im Stück. Es gibt viele Probleme z.B. in Neukölln, Kreuzberg oder Gesundbrunnen. Ich hatte in meiner Schule auch schon so ein Problem. Meine Lehrerin hat mich damals davon abgehalten Mist zu bauen. 

 

Share on Facebook
Share on Twitter
Please reload